Wie schon an dieser Stelle berichtet hat unsere Landeskirche
wegen der seit Jahren sinkenden Gemeindegliederzahlen
einen Plan entworfen, wie in Zukunft die Struktur unserer
Kirche aussehen könnte. Dazu ist in den letzten Monaten
einiges geschehen. Die Bezirkssynode unseres Kirchenbezirkes
hat die Bildung von Regionen beschlossen.

In der Karte sind die verschiedenen Regionen farbig markiert.
Borna wird also zukünftig in der gelben Region zu Hause
sein. Zur Region Nord gehören Auerswalde, Borna, Ebersdorf,
Glösa, Hartmannsdorf, Mühlau und Wittgensdorf. Die
entsprechenden Beschlüsse der Kirchenleitung und der
Landessynode vorausgesetzt, werden voraussichtlich auch
Burgstädt und Penig zu dieser Region dazukommen. Nur mit
Burgstädt wird es möglich sein die Vorgaben der Landeskirche
hinsichtlich der Zahl der Gemeindeglieder und der
daraus resultierenden Mitarbeiter im Verkündigungsdienst
(Gemeindepädagogen, Kantoren und Pfarrer) zu erfüllen.
Die Kirchgemeinden der Region haben die Möglichkeit sich
zu (maximal sechs) Schwesternkirchgemeinden zusammen
zu schließen, oder einen Kirchgemeindebund oder ein
Kirchspiel zu bilden.
Derzeit finden dazu Beratungen statt. Der Zeitplan sieht vor,
dass die Bildung der Region 2019 abgeschlossen wird und
2020 in Kraft treten kann. Neben den Beratungen in großer
Runde (mit Vertretern der o. g. Gemeinden) gibt es auch
Gespräche mit unseren Nachbargemeinden Glösa und
Ebersdorf hinsichtlich einer engeren Verbindung, sprich
Vereinigung, innerhalb der Region.

Übernommen aus einem Bericht von Matthias Mette aus Glösa