Mehrmals im Jahr besuche ich den Lichtenwalder Schlosspark, zum Schauen, zum Flanieren, um mich zu erfreuen an diesem schönen Ort. Wenn dann an den Sieben Künsten die Wasserspiele sprudeln und leise Musik ertönt, dazu der Ausblick hinunter ins Zschopautal, das ist doch ein Genuss. Hierher kann man auch mit gutem Gewissen Gäste und Freunde führen oder sich mal mit der Großfamilie treffen. So wie ich das getan habe am Ostermontag: Ostergottesdienst in der Schlosskapelle, dann gings in den Park.

Im weiteren Verlauf dieses Jahres verlagere ich das nach Frankenberg. Nur ein paar wenige km mehr und ich bin auf dem Gelände der Landesgartenschau. Einmalig schön am Zschopauufer und im Mühlbachtal. Da am Mühlbach steht auch der Pavillon der Kirche. Paradiestreff heißt dieser kleine Ort und unter der Überschrift „DU UND SEIN GARTEN“ gibt es täglich eine Andacht. Atempause heißt die. Ein paar davon halte ich, etliche Ehrenamtliche tun da mit. Zu Gottes Ehre in SEINEM Garten.

Denn es ist SEIN Garten, nicht meiner. Manche vermuten ja, dass sie Gott in der Natur finden, im Wald, im Garten. Goethe gehörte zu den prominenten Vertretern dieser Leute. Aber es ist nicht an dem. Nur Gottes Werke finden wir da. Die sind auch schön, aber Gott ist mehr, „…Jesus ist schöner…“, heißt es in einem bekannten Lied. Davon will ich erzählen, dort und immer wieder und auch an anderen Orten. Gern auch in Lichtenwalde, in Ebersdorf, in Glösa und in Borna.

Vielleicht sehen wir uns, bis dahin wünsche ich eine gesegnete Sommerzeit

Ihr Jürgen Viertel